Herren 00 – Diese Saison ist nicht unsere

Auch die Herren 00 spielen in dieser Saison, auch wenn man in diesem Jahr noch nichts von den „Entertainern“ gehört hat. Das Auftaktspiel fand schon am 30.April auf der heimischen Anlage statt. Sehr früh in der Saison ist eigentlich noch keiner so richtig fit und ersatzgeschwächt waren wir auch noch. Nichtsdestotrotz standen 4 junge Herren parat um ihre Einzel gegen den TuS Waldfeucht zu spielen. An Position 1 Jan Rosenberger, der voller Begeisterung aufgerutscht war. Gegen einen starken Gegner, der seine Schwächen ausspielte, konnte Jan leider nur wenig reißen. 0:6 1:6 war der Endstand. An Position zwei ebenfalls ein Entertainer des letzen Jahres: Benedikt Ossenkopp kam mit der Hoffnung zum Platz, besser zu spielen als beim letzen Saisonauftakt. Das gelang ihm auch, aber auch sein Gegner war stark und gewann leider mit 2:6 2:6. An Position 3 spielte Max Aretzweiler. Als einziger wirkte er sehr fit und machte dem Team Hoffnung auf einen Sieg im Einzel. Trotz der vollen Unterstützung musste auch er sich 1:6 2:6 geschlagen geben. Der vierte im Bunde ist ein Neuzugang aus Lövenich, Christoph Zettelmeier wurde letztes Jahr in der Kreisliga verpflichtet. Der agile Linkshänder spielte konzentriert und schnell, er konnte seinen Gegner letztendlich im 3. Satz niederringen: 6:3 2:6 10:2 hieß es am Ende des Spiels.
Wegen hohem Termindruck wechselten wir zum Doppel Max aus. Für ihn wieder in der Medenmannschaft aktiv war unser Jugendwart Dominik Vaeßen. In mehr als 20 Jahren hat er viele Erfahrungen gesammelt und coachte so die Doppel. Im ersten Doppel spielte er mit Jan Rosenberger, das zweite Doppel bestritten Benedikt und Christoph. Nach etwa 90 Minuten kam vom Platz 2 die Nachricht auf den Centercourt, dass Benedikt und Christoph ihr Doppel im 3. Satz gewonnen hätten. 6:3 3:6 10:5 holten unsere Jungs das Spiel. Mit frischer Motivation gaben Dominik und Jan noch einmal Vollgas und gewannen auch ihr Doppel mit 6:4 2:6 10:8. Das erste Spiel mit einem Unentschieden abzuschließen ist kein Traum, aber besser als zu verlieren!

Mit der Hoffnung auf Besserung ging es schon eine Woche später zum Lokalrivalen nach Lich-Steinstraß. Es spielte das selbe Team wie gegen Waldfeucht, die Jungs hatten also das letzte Spiel noch in den Knochen. Dies wurde leider auch zum Verhängnis, zumindest für Jan, Benedikt und Max. Sie verloren trotz großem Einsatz ihre Einzel mit 2:6 4:6, 1:6 2:6 und 3:6 1:6. Nur Christoph schaffte es wieder einmal durch seinen Linkshändervorteil zu glänzen und verpasste seinem Gegner die Höchststrafe, 6:0 6:0! Das Unentschieden war also noch drin. Leider wurden die Hoffnungen getrübt, die Doppel wurden unter Blut und Schweiß verloren. Jan und Christoph im ersten Doppel mit 4:6 4:6, Benedikt und Max mit 5:7 7:6 5:10. Eine herbe Niederlage, aber es kann ja nur besser werden!

Am vergangenen Sonntag mussten die Jungs dann wieder ran. Das Datum war offenbar unpassend, reisten wir doch nur mit 3 Spielern an. Dadurch mussten wir schon ein Einzel und ein Doppel kampflos abgeben. Keine gute Ausgangssituation, aber leider nicht zu ändern. In Erkelenz ging es also mit 3 Einzeln parallel los. Nach nicht ganz einer Stunde war Christoph schon fertig, auch sein drittes Spiel hatte er ohne Mühen gewinnen können. 6:0 6:1 sicherte er sich seinen Hattrick-Sieg. Man sollte mal über eine Prämie für den Neuzugang nachdenken, wenn er auch das nächste Spiel gewinnt. 😉 Nur etwa 20 Minuten länger brauchte Philipp im ersten Einzel. Trotz enormem Formtief brachte er sein Einzel 6:0 6:0 nach Hause. Es war bei weitem kein ansehnliches Spiel, gereicht hat es aber trotzdem. Am längsten brauchte Benedikt am Sonntagmorgen. Nach etwa 1:45h kam er leider als Verlierer vom Platz. Aber nur nach dem Ergebnis, er spielte sehr ordentlich und hatte viele gute Bälle. 4:6 1:6 war der Endstand.
Im Doppel sollten es dann Philipp und Christoph richten. Ein Unentschieden war schließlich noch drin. Zwar steht am Ende ein Sieg, es war jedoch ein richtiger Zittersieg. Viele unnötige Fehler auf beiden Seiten hielten das Spiel lange offen. Erst der dritte Matchball konnte verwandelt werden: Christoph schlug sehr schnell auf, sodass die Gegner nur mit einem hohen Ball parieren konnten. Eine Einladung für Philipp, der den Ball per Aufsetzer über den Zaun drosch. Ein klassicher Frustschlag eben.
Das dritte Medenspiel war also wieder mal ein Remis. Trotzdem hatten alle Beteiligten viel Spaß. Jetzt gehen die Entertainer erstmal in die Sommerpause um zu trainieren, um dann das letzte Spiel im September auf heimischer Anlage zu gewinnen. Zuschauer erwünscht!

Philipp Matzerath

Über Philipp Matzerath

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